Camps der vergangenen Jahre
Was in den letzten Jahren auf dem Sommercamps so los war? Hier findest du einen kompakten Überblick.
Camp im Zeichen von Antirassismus

2025 war das Camp in Belgien. Rund 300 Jugendliche aus 29 Ländern nahmen teil – 30 % mehr als im Jahr davor. Im Zentrum standen u.a. Antirassismus (mit eigenem Auftakttag), antifaschistische Strategien und Solidarität mit Kämpfen in Palästina oder der Ukraine. Trotz Regen und einiger Pannen entstand durch unsere Selbstorganisation eine tolles, internationale Gemeinschaftsgefühl.

Familiäre und internationale Atmosphäre

2023 fand das Camp in Frankreich statt, mit rund 150 Teilnehmenden aus 9 Ländern – deutlich kleiner als sonst. Im Fokus standen u.a. Ökosozialismus als Antwort auf die Klimakrise und mehr praktische Workshops zu Streiks und Selbstorganisation. Auffällig: 18 % der Teilnehmenden waren nicht-binär. Trotz kleiner Größe entstand eine besonders enge internationale Vernetzung.

Ökosozialismus und Feminismus im Fokus

2022 trafen waren wir in Vieure (Frankreich) rund 200 Jugendliche beim internationalen Camp. Im Fokus standen u.a. Ökosozialismus, feministische und LGBTQI+-Kämpfe sowie Workshops zu Themen wie Wohnen oder mentale Gesundheit. In selbstorganisierten Schutzräumen und Diskussionen entstand ein solidarischer Raum, der zeigte, wie eine andere Gesellschaft praktisch erfahrbar werden kann.

Intensive Debatte zu Besetzungen und Streik

2018 fand das Camp in Dänemarkt mit einem dichten politischen Programm statt: u.a. eine Plenumsdebatte zum Energiesektor im Ökosozialismus, Workshops zur Besetzung im Hambacher Forst und zur Deliveroo-Streikbewegung. Themen wie Feminismus, Antirassismus und LGBTQIA*-Kämpfe wurden in eigenen Räumen vertieft – verbunden mit Diskussionen über Streiks, Selbstorganisation und revolutionäre Strategien.

Austausch zu konkreten Kämpfen

2017 stand das Camp in Italien stark im Zeichen konkreter Kämpfe: Diskussionen zur Prekarisierung der Jugend, Workshops zu Nuit Debout, migrantischer Selbstorganisation und Deliveroo-ähnlichen Arbeitskämpfen. Eine zentrale Rolle spielten feministische Streiks (u.a. aus Argentinien) und Debatten zu Imperialismus und Syrien. Politische Räume für Frauen und LGBTIQ+ vertieften die Auseinandersetzungen.

3 Schritte zum Jugendcamp der Vierten Internationale
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